Konzept:   Stoppregel

  • Die Stopp-Regel ist eine Hilfe für den Umgang der Kinder untereinander.
  • Bei Beleidigung, körperlicher Gewalt, Provokationen usw.
  • auf  dem gesamten Schulgelände soll sie angewendet werden.
  • Leitgedanke dieses Konzeptes ist:
  • Niemand hat das Recht, den Anderen zu beleidigen, auszugrenzen oder zu verletzten.

 

Zielstellung:

Wir wollen den Kindern mit der Stopp-Regel bewusst machen, dass sie sich für sich und ihre Rechte und auch für Achtung ihrer eigenen Grenzen einsetzen dürfen und sollen.

Bei der Stopp-Regel geht es um Klarheit zwischen den Konfliktpartnern. Es wird nicht endlos diskutiert, wer angefangen hat und warum, sondern es wird dem anderen Kind deutlich gezeigt, dass das Verhalten nicht erwünscht ist. Durch die Fähigkeit formulieren zu können, was das jeweilige Kind ärgert, wütend macht oder sehr verletzt, soll einem spiralförmigen Aufkommen von Gewalt und Gegengewalt rechtzeitig begegnet werden.

 

Inhalt:

  • Durch das Hochhalten einer Hand wird dem Gegenüber signalisiert, dass eine persönliche Grenze überschritten wurde. Dabei wird laut „Stopp“ gesagt.
  • Das Kind sagt seinem Gegenüber, welches Verhalten ihr/ihm gerade nicht gefällt bspw „ Stopp, hör auf mich zu beleidigen.“
  • Das Kind, das durch sein Verhalten das andere Kind zum Einsetzen der Stopp Regel genötigt hat, muss sofort aufhören und sich entschuldigen.
  • Wird die Stoppregel ignoriert, gilt das als Regelverstoß und es gibt Konsequenzen.

 

Zielgruppe: alle Kinder der Schule

 

Ansprechpartner: Schulstation