Auswertung zum Konzept „Eltern stärken“

 

Zu Beginn des Schuljahres 18/19 entschied sich die Schulleitung und die Kollegen/innen der 1. Klasse für ein neues Konzept der Elternarbeit: „Eltern stärken“

 Hierzu wurden Ziele formuliert:

„Das Entwicklungsvorhaben ist erfolgreich, wenn die Eltern aktiv am Schulleben teilnehmen und die Eltern sowie die KlassenlehrerInnen eine enge Zusammenarbeit in schulischen Aspekten erlangen.“

Um die einzelnen Ziele klar zu differenzieren und vor allem zu überprüfen, wurden Indikatoren festgelegt:

Die Ziele sind erreicht,

  • Wenn die Hälfte der Eltern am gemeinsamen Hoffrühstück, am Bastelnachmittag und am St. Martins Umzug(Laternenumzug) teilnimmt.
  • wenn die KlassenlehrerInnen in regelmäßigen Abständen die Eltern über den Leistungsstand ihres Kindes informieren.
  • wenn eine „offene Sprechstunde“, Elterngespräche und Elternabende von den LehrerInnen organisiert und durchgeführt werden.
  • wenn die KlassenlehrerInnen Hausbesuche machen.

Zum Ende des Schuljahres wurde laut des Auswertungsbogens das Entwicklungsvorhaben – zumindest in der Klasse 1b – erreicht. Denn nicht nur die einzelnen Ziele und deren Indikatoren wurden erfolgreich umgesetzt, sondern vor allem das Verhältnis zwischen Schule und Eltern positiv gestärkt. Die Hausbesuche wurden dankend angenommen und die Möglichkeit, sich in Ruhe zu unterhalten, kam sehr gut bei den Familien an. Die Rückmeldungen einzelner Eltern waren durchweg positiv und es wurde sogar ausdrücklich gewünscht, dass es zeitnah zu einem 2. Treffen kommt.

Die Hemmschwelle zwischen Eltern und Schule wurde mit der engen Zusammenarbeit überwunden und die Eltern sehen die Institution Schule mehr als Kooperationspartner und Berater. Aber auch die Beziehung zwischen LehrerInnen und SchülerInnen wirkt vertrauter. Durch den Einblick in das Familienleben kann die KlassenlehrerIn bestimmte Situationen/Verhaltensauffälligkeiten besser einschätzen und folglich anders handeln bzw. Unterstützungsmaßnahmen gezielter einleiten.

Die Elternbeteiligung und Unterstützung sind von Klasse zu Klasse jedoch unterschiedlich. Zum einen standen vor allem diagnostische Förderanträge im Fokus, zum anderen wird die offene Sprechstunde mehr in Anspruch genommen. Außerdem darf man auch nicht außer Acht lassen, dass von allen Dingen die Hausbesuche einen enormen zeitlichen Aufwand darstellen.

Schlussfolgernd ist zu sagen, dass die Arbeit mit den Eltern zu Beginn der 1. Klasse einen positiven Einfluss auf alle Beteiligten genommen hat – insbesondere auf unsere SchülerInnen.

Aus Sicht vieler KollegInnen sind viele Berührungspunkte zwischen LehrerInnen/ErzieherInnen und Eltern von Anfang an gegeben.

Jedes Team richtet die Kontaktmöglichkeiten nach den individuellen Bedarfen der Eltern aus. Das Konzept wird grundsätzlich von allen weiterhin verfolgt.