Evaluationsbericht : Zusammenfassung  „Sprechen und Zuhören“

 

Evaluationsergebnisse

Die Evaluationen in den verschiedenen Klassenstufen und Fächern ergaben, dass die meisten Schüler und Schülerinnen in der Lage waren, Fachbegriffe zu erklären, zu unterscheiden und anwenden  zu  können. Auf Grundlage der durchgeführten Evaluationen besteht nach wie vor ein Entwicklungsbedarf im Bereich „Sprechen und Zuhören“. Die Ursachen dafür sind, dass einige Kinder erhebliche Probleme haben, vollständige Sätze zu formulieren und vor der Klasse aufzutreten und zu sprechen. Ein weiteres Problem stellte der Schwerpunkt „Aufbau eine Vortrages“ dar. Außerdem haben die Lernenden zunehmend Schwierigkeiten, relevante inhaltliche Informationen, durch das Zuhören zu entnehmen.

 

Schlussfolgerungen für die Konrad-Agahd-Schule

Aus der Evaluation des Sprachförderkonzepts haben sich folgende Aspekte für die Weiterarbeit der Konrad-Agahd-Grundschule ergeben:

Zum einen muss verstärkt das aktive Zuhören geübt werden und dementsprechend eine adäquate Zeitvorgabe eingeplant werden. Des Weiteren sollte die Kommunikation der Schüler und Schülerinnen untereinander verstärkt und die Schülerbeteiligung im Unterricht erhöht werden. Redemittel und Textbausteine sollten den Schüler und Schülerinnen zur Verfügung gestellt werden, zum Beispiel durch eine Visualisierung in den Klassenräumen. Dazu kommt, dass die Aufgabenkultur verändert, der Umgang mit Operatoren des Anforderungsbereichs II in den Mittelpunkt gestellt und das Verständnis der Aufgabenstellung trainiert werden muss. Außerdem lernen die Schüler und Schülerinnen zunehmend ab Beginn der ersten Klasse Vorträge zu strukturieren, beispielsweise durch Buchvorstellungen, Lernplakate und medienunterstützte Präsentationen.

 

Prozessreflexion

Das Kollegium beurteilt den Prozess als sehr gelungen und bereichernd. Die Bereitschaft aller sich voll und ganz auf den Prozess einzulassen, machte diesen Erfolg erst möglich. Ein weiterer, wichtiger Faktor war die Zusammenarbeit in den Arbeitsgruppen, welche als unterstützend und hilfreich angesehen wurde.

Hervorzuheben sei die an dieser Stelle auch die Prozessbegleitung durch die externen Mitarbeiter des Senats (Frau Schütz und Herr Schüler). Beide gaben wichtige Impulse für die Vorbereitung, Erarbeitung und Auswertung des schulinternen Curriculums und ermöglichten ein fokussiertes Arbeiten.