MEDIENKONZEPT DER KONRAD-AGAHD-GRUNDSCHULE

Leitsatz für unser Schulprofil

Das Lernen und Lehren mit neuen Medien gehört zur alltäglichen Praxis und somit zur Unterrichtskultur der Konrad-Agahd-Grundschule.

Das Medienkonzept der Konrad-Agahd-Grundschule wurde im Jahr 2002 erstellt und im Jahr 2005, 2009, 2011 und 2018 fortgeschrieben.

 

Inhalt

 Konzept als pdf

 

  1. Einleitung

Voller Stolz stellen wir fest, dass die Berlin weite Vorstellung des eEducation-Masterplans im September 2005 an unserer Schule stattfand. Die Konrad-Agahd-Grundschule gehört zu den mehr als 100 Berliner Schulen, die bereits seit dieser Zeit den „eEducation Berlin Masterplan“ pilotieren. Klaus Böger, Senator für Bildung Jugend und Sport, persönlich stellte die Einzelheiten des Masterplans der anwesenden Presse vor.

„Die Informations- und Kommunikationstechnologien gelten als Schlüssel unserer Epoche. Nach allgemeiner Einschätzung kann Deutschland eine zukunftsträchtigen Spitzenplatz im Bildungswesen und damit die Standortvorteile für die Wirtschaft nur unter diesen Bedingungen sichern: in einer lernenden Gesellschaft müssen die Chancen der neuen digitalen Medien und innovativen Werkzeuge für des Lernen konsequent erkannt und genutzt werden.“

Klaus Böger, Senator für Bildung Jugend und Sport.

Die Fortschreibung unseres Modellversuches verbunden mit der Umsetzung des Medienkonzeptes ist für mich Anlass unsere Aktivitäten, Erfolge und auch Misserfolge auf diesem Weg immer wieder zu durchdenken. Wir haben uns früh auf den Weg gemacht, um in der Arbeit mit neuen Medien erfolgreich zu sein. Dies war und ist ein langwieriger Prozess, bei dem immer die Schülerinnen und Schüler im Mittelpunkt unseres Handelns standen und stehen.

 

2011 – Jahr der Medienkompetenz in der Bildung

Bildungssenator Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner hat im Februar 2011 anlässlich des „Safer Internet Day“ per Videobotschaft in einer Neuköllner Schule das Jahr 2011 zum „Jahr der Medienkompetenz in der Bildung“ ausgerufen. Senator Zöllner: „Der kompetente und verantwortungsvolle Umgang mit den Digitalen Medien stellt eine ernsthafte Herausforderung für unsere Gesellschaft dar. Gerade Kinder und Jugendliche gehen oft sehr unbeschwert mit dem Internet um. Dies ist eine Herausforderung für die Bildungsarbeit, die Schülern, Schülerinnen, Eltern und Lehrkräfte einbeziehen muss.“

 „Cyber-Mobbing“, „Happy Slapping“, Hass-Communities im Internet und der Missbrauch der Plattformen von sozialen Netzwerken sind ernsthafte Verletzungen der Persönlichkeit Anderer. „Hier werden wir künftig noch schneller und konsequenter handeln müssen“, stellte Senator Zöllner fest. Mit dem „Internet-Seepferdchen“, dem Medienkompetenz-Nachweis für Grundschülerinnen und Grundschüler, hat die Senatsbildungsverwaltung bereits einen wesentlichen Schritt in die richtige Richtung unternommen. Nun wird auch ein vergleichbares Zertifikat für den Sekundarbereich entwickelt.

Pressemitteilung vom 08.02.2011

 

In einer Pressemitteilung vom 08.09.2011 stellte die Staatssekretärin für Bildung, Familie und Jugend, Claudia Zinke, die Ergebnisse aus der aktuellen Evaluation des „eEducation Berlin Masterplans“ vor. Die Ausbreitung der informationstechnischen Bildung und die Entwicklung von Medien-kompetenz konnte in den letzten fünf Jahren entscheidend befördert werden. „Wir haben die Anzahl der Computer in den Schulen auf fast 50.000 Geräte erhöht. Auf einen PC kommen jetzt sechs Schülerinnen und Schüler, vor fünf Jahren waren es noch fast zwölf. Auch die Ausstattung mit elektronischen Tafeln, den ‚Interactive Whiteboards’, konnte auf über 1.000 Stück erhöht wer-den. Für dieses Maßnahmenpaket hat die Senatsbildungsverwaltung rd. 37 Mio. € zur Verfügung gestellt“, so Staatssekretärin Claudia Zinke. „Die Lehrkräfte haben durch entsprechende Fortbildungen ihre individuelle Medienkompetenz entscheidend erhöht.“ Über 27.000 Pädagoginnen und Pädagogen haben von 2007 bis 2011 in ihrer Freizeit Fortbildungskurse nach dem Masterplankonzept besucht, 90 % haben eine positive Bilanz der Kursinhalte für die Anwendung im schulischen Alltag gezogen.

„Neue technische Entwicklungen stellen uns vor immer neue Herausforderungen. Berlin beschreitet daher einen richtigen Weg, der konsequent vorangetrieben werden muss“, resümierte Claudia Zink.

Wir bedanken uns hier ausdrücklich für die Bereitschaft unserer Kolleginnen und Kollegen die viel Zeit und Elan für die Vielzahl an Lehrerfortbildungen aufgebracht haben, und es noch tun. Weiterhin bedanken wir uns für die Unterstützung und das Vertrauen der Schulleitung, ohne die diese positive Entwicklung und unsere Erfolge nicht möglich gewesen wären. Diese gemeinsamen Anstrengungen tragen nun für die Ausbildung unserer Schüler Früchte.

Berlin im Juli 2013 / September 2018

IT-Betreuer Aust / Pazicky / Hauswald